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RA- und RZA-Patienten profitieren von breiter Evidenz und langjähriger Praxiserfahrung mit dem IL-6-Rezeptorinhibitor Tocilizumab

RA- und RZA-Patienten profitieren von breiter Evidenz und langjähriger Praxiserfahrung mit dem IL-6-Rezeptorinhibitor Tocilizumab

Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) bietet sich durch die Behandlung mit RoACTEMRA® (Tocilizumab, TCZ) die Chance auf eine effektive Krankheitskontrolle: Früh eingesetzt – direkt nach Versagen von krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARD) – zeigt der Interleukin (IL)-6- Rezeptorinhibitor als Mono- wie auch Kombinationstherapie mit Methotrexat (MTX) gute Ansprechraten und führt schnell zu einer Remission.1 Unter einer RoACTEMRA-Monotherapie erreichten die Patienten dabei eine signifikant längere Verweildauer als unter einer Tumor-Nekrose-Faktor-Inhibitor (TNFi)- Kombinationstherapie mit MTX.2,3 Dies bestätigen aktuelle Daten einer Interimsanalyse der ARATAStudie4 , die anlässlich des 46. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Mannheim präsentiert wurden. Eine Vorreiterrolle spielt RoACTEMRA in der Indikation der RZA – seit September 2017 steht der IL-6R-Inhibitor als erstes Biologikum zur Behandlung der RZA zur Verfügung und ermöglicht ein neuartiges Therapiemanagement.5

Warum eine frühzeitige Therapieanpassung bei einer unzureichenden Krankheitskontrolle unter konventionellen, synthetischen (cs) DMARD entscheidend für den späteren Therapieverlauf der RA ist, diskutierten Experten der Rheumatologie bei einem Symposium von Roche und Chugai am Beispiel von RoACTEMRA. Dass sich dieser Eskalationsschritt lohnt, konnten die Ergebnisse der Interimsanalyse der ARATA-Studie unterstreichen. Die deutsche nicht-interventionelle Studie untersucht die Effektivität und Verträglichkeit von RoACTEMRA s.c. in der täglichen Praxis. In der aktuellen Analyse wurden die Daten von 1.154 RA-Patienten getrennt nach ihrer Vor- und Begleittherapie ausgewertet. Dabei wurde untersucht, wie eine Vortherapie mit csDMARD oder biologischen DMARD die Wirksamkeit, Behandlungsdauer und Retentionsrate einer TCZ-Mono- bzw. Kombinationstherapie mit MTX beeinflusst.

Frühzeitig für eine effektive Krankheitskontrolle sorgen
Bei Patienten, die ausschließlich mit csDMARD vorbehandelt wurden, zeigten sich unabhängig von der Begleitmedikation (TCZ-Monotherapie, n=275 bzw. TCZ+MTX, n=98) bessere Ansprech- und Verträglichkeitsraten als bei Patienten, die bereits bDMARDs erhalten hatten (TCZ-Monotherapie, n=431 bzw. TCZ+MTX, n=245). Zu Woche 104 lag der Anteil von Patienten mit einer niedrigen Krankheitsaktivität (DAS28-BSG* 2,6) bei 63,2% bzw. 65,4% im Vergleich zu 54,4% bzw. 56,6%. Eine Remission (CDAI ≤ 2,8) erreichten im gleichen Zeitraum 47,3% bzw. 31,3% verglichen mit 28,1% bzw. 20,7%.4 Ein frühestmöglicher Einsatz von TCZ– direkt nach csDMARD Versagen – kann folglich die Prognose des Patienten verbessern, bei der Gabe als Monotherapie oder in Kombination mit MTX.

Evidenzbasiert und überlegen: RoACTEMRA überzeugt in der Monotherapie

Weiterhin konnte beobachtet werden, dass Monotherapiepatienten (TCZ direkt nach csDMARDBehandlung) mit 525, 5 Tagen die längste mediane TCZ-Behandlungsdauer aufwiesen. Bei Patienten mit bDMARD-Vorbehandlung lag die mediane TCZ-Behandlungsdauer nur bei 415,0 Tagen. Auch die Retentionsrate fiel im Vergleich der Behandlungsgruppen tendenziell höher aus. 4 Dank des günstigen Nutzen-/Risikoprofils6,7 kann mit einer RoACTEMRA-Monotherapie eine erhöhte Therapietreue und Patientenzufriedenheit erzielt werden. 2 In der RA-Therapie besitzt RoACTEMRA im Vergleich mit anderen Monotherapien die breiteste Evidenzlage, wie es auch in der neuen S2e-Leitlinie der DGRh hervorgehoben wird. 1-3,8-13 Dazu kommt die Erfahrung in der Behandlung von mehr als 1.000.000 Patienten seit der Zulassung14 und mit mehr als 22.000 Patientenjahren in klinischen Studien15 . Von Beginn an war RoACTEMRA auch ein Wegbereiter für neue Therapiestandards bei RA: Erstmals konnte eine Überlegenheit gegenüber MTX** und TNFi in der Monotherapie nachgewiesen werden8,9, genauso wie eine vergleichbare Wirksamkeit als Mono- und Kombinationstherapie mit MTX10 .

Bewährtes Biologikum führt zu Therapiedurchbruch bei RZA

Seiner Vorreiterrolle konnte der IL-6R-Inhibitor nun auch für die Indikation der RZA gerecht werden: als erstes zugelassenes Biologikum und als erste neue Therapieoption bei RZA seit über einem halben Jahrhundert.16 Im Symposium berichteten die Referenten aus der Praxis, was sich seit der Zulassung von RoACTEMRA in der RZA-Therapie verändert hat und welche Chancen die neue Behandlungsmöglichkeit mit sich bringt. Wie die zulassungsrelevante Phase-III-Studie GiACTA5 zeigte, lassen sich unter RoACTEMRA bei einer deutlich erhöhten Wirksamkeit, Glukokortikoide (GC) signifikant einsparen und damit GC-bedingte Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen reduzieren. Mehr als 50% der Patienten befanden sich auch nach einem Jahr noch in einer GC-freien Remission. 5 Zudem steht RZA-Patienten mit RoACTEMRA eine zugelassene Therapie zur Verfügung, die im Vergleich zu MTX bei RZA eine effektive und anhaltende Wirksamkeit nachweisen konnte.17,18

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CME KURS | RIESENZELLARTERIITIS – TEIL II ULTRASCHALLDIAGNOSTIK
CME KURS | ARTERIAE TEMPORALES – RIESENZELLARTERIITIS – TEIL III THERAPIE

Quellen:

[1] Bijlsma JWJ et al., Lancet 2016; 388: 343–355
[2] Lauper K et al., Ann Rheum Dis 2018; 77: 1276–1282
[3] Lauper K et al., EULAR 2018; Poster THU0202
[4] Behrens F et al., DGRh 2018; Poster RA.27 18-275
[5] Stone JH et al., N Engl J Med 2017; 377: 317–328
[6] Genovese MC et al., J Rheumatol 2013; 40: 768–780
[7] Mohan S et al., ACR 2017; Poster 550
[8] Jones G et al., Ann Rheum Dis 2010; 69: 88–96
[9] Gabay C et al., Lancet 2013; 381: 1541–1550
[10] Dougados M et al., Ann Rheum Dis 2013; 72: 43–50
[11] Huizinga TW et al., Ann Rheum Dis 2015; 74: 35–43
[12] Buckley F et al., J Manag Care Spec Pharm 2015; 21: 409–423
[13] Fiehn C et al., Z Rheumatol 2018; 77(Suppl 2): 35–53
[14] Data on file, Roche Pharma AG
[15] Mohan S et al., EULAR 2017; Abstract 3573
[16] Fachinformation RoACTEMRA® Fertigspritze, Stand April 2018
[17] Henry M et al., EULAR 2018; THU0447
[18] Hoffman GS et al., Arthritis Rheum 2002; 46: 1309–1318
*DAS28-BSG = Disease Activity Score, der sich aus der Anzahl druckschmerzhafter und geschwollener Gelenke (0-28), der Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) und der Einschätzungen der rankheitsaktivität durch den Patienten (VAS) berechnet **bei MTX-naiven/MTX-IR Patienten

 

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